Erbpacht
lockt Hausherren mit schmalem Budget
Ganderkesee, Januar
2006. Warum
seinen Geldbeutel mit Immobilienkosten und Grundstückspreisen
doppelt belasten, wenn es auch anders geht? Erbpachtverträge
bieten Bauwilligen mit schlankem Portemonnaie eine günstige
Option, die eigenen vier Wände zu realisieren. Dabei
erhalten Käufer zeitlich begrenzt das Recht, auf einem
gepachteten Grundstück Gebäude zu errichten und zu
nutzen. Alternativ erwerben Erbbauberechtigte bereits
gebaute Immobilien zu günstigen Konditionen, wenn sich
diese auf verpachtetem Land befinden. Statt teurer
Hypothekenzinsen für das Grundstück zahlen zukünftige
Hausherren dann die niedrigeren Pachtbeiträge, Bau und
Besitz eines eigenen Zuhauses spielen sich so im
finanziell überschaubaren Rahmen ab. „Gerade in dicht
besiedelten Gebieten sind erwerbbare Grundstücke rar gesät,
was sich natürlich im Preis bemerkbar macht“, weiß
Jens Gause vom bundesweit tätigen Gutachter-Netzwerk
‚Der Hausinspektor’. „In solchen Regionen stellt die
Erbpacht eine kostengünstige Alternative zum
Eigentumserwerb dar.“ Angeboten zumeist von Kirchen und
Gemeinden, binden solche Pachtverträge mit einer
Regellaufzeit von 99 Jahren Interessierte langfristig.
Obwohl das bebaute Grundstück weiterhin im Besitz des
ursprünglichen Eigentümers verbleibt, sichern sich Erbpächter
umfassende Ansprüche. Als frischgebackene Hausbesitzer
entscheiden sie selbst, was mit den Gebäuden geschieht,
egal ob Umbau, Vermietung oder Verkauf.
Vorsicht vor übereiltem
Kauf
Sparwillige warnen Gutachter allerdings vor übereiltem
Vertragsabschluss: Denn während Immobilienbesitzer nach
20, spätestens 30 Jahren schuldenfrei in den eigenen vier
Wänden leben, zahlen Erbbauberechtigte für
das Grundstück ein Leben lang, Kündigung
ausgeschlossen. Verkaufen Pächter ihr Haus, geschieht
dies oftmals zu marktangepassten Zahlungskonditionen.
Kommen dann noch erhöhte Zinsen und komplizierte
Verrechnungen der Erblaufzeit hinzu, steigen
Kaufinteressenten und häufig auch Makler nicht mehr
durch. Die Folge: Überteuerte Immobilien, verschachtelte
Besitzansprüche und undurchsichtige Vertragsverhältnisse.
„Als Fazit besteht die Gefahr, dass Käufer die
Immobilie überteuert kaufen“, so der erfahrene
Gutachter. „Denn gerade Laien erkennen nicht, ob sich
eine Erbpacht tatsächlich lohnt oder sie gerade über den
Tisch gezogen werden. Und genau da kommen wir
Hausinspektoren ins Spiel.“
Guter Rat ist nicht
immer teuer
Ziehen überforderte Käufer bereits vorab Experten wie die
Hausinspektoren zu Rate, befinden sie sich auf der
sicheren Seite. Erfahrene Gutachter prüfen nicht nur Wert
und Zustand der begehrten Immobilie, sie weisen den Kunden
auch auf wertrelevante Probleme des Vertrages hin.
Vermeintliche Ansprüche und
überzogene Forderungen in vertrackten Regelwerken haben
so keine Chance. „Neben dem guten Gefühl, eine lohnende
Investition getätigt zu haben, bleibt das Wissen, nicht
nur billig sondern dauerhaft günstig eine Immobilie
erworben zu haben. Sozusagen ein Haus für die Hälfte“,
resümiert Gause. Gut durchdacht, entpuppen sich
Erbpachtobjekte so tatsächlich zu einem Schnäppchen.
Weitere Informationen unter
www.der-hausinspektor.de oder unter der kostenlosen Hotline 0800-99 66 332.
Unternehmenskontakt:
Der
Hausinspektor, Jens Gause, Zur Wassermühle 33,
27777
Ganderkesee, kostenlose Hotline: 0800/9966332, info@der-hausinspektor.de
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